Haus ohne Adresse
Eine feministische Architektur für gemeinschaftliches Wohnen in Frauen*häusern
UdK-Berlin, 2020
Frauen*häuser sind über ihre Funktion als Schutzort für bedrohte Frauen* hinaus, auch eine besondere Variante des alternativen Wohnungsbaus. Durch sie wird der Kampf gegen häusliche Gewalt und für selbstbestimmtes Leben von Frauen* räumlich manifestiert. Gleichzeitig bekommt die Kritik am konservativem Wohnungsbau, einen räumlichen Ausdruck. Denn Frauen*häuser bieten eine alternative Wohnform an, in der ein Leben in Gemeinschaft, abseits von normativen Familienbildern, erprobt werden kann.